Am Anfang war der Gänsekiel

Bürogeschichte im Wandel der Zeit

buerogeschichteComputer, Kopierer, Hefter - vor 500 Jahren gab es keinen dieser Bürohelfer. Doch wie sah der Büroalltag damals aus.

Gehen Sie mit uns auf eine kleine Zeitreise der Bürogeschichte.
Die Geschichte des Büros beginnt eigentlich im Mittelalter. Im damaligen Kontor (Büro) wurden die typischen Arbeiten mit Tinte und Feder verrichtet.

Um 1900 warten dann die strengen Büroregeln der Kaiserzeit. Von einer 40 Stunden Woche konnten die überwiegend männlichen Angestellten damals nur träumen.

In den 20er Jahren ist dann Fingerfertigkeit an der Schreibmaschine und im Umgang mit den Frauen gefragt. Denn zwischen 1907 und 1925 hat sich die Zahl der Angestellten verdoppelt, dabei verfünffachte sich der Anteil der Frauen im Büro. Sie galten als äußerst flink an der Schreibmaschine.

Die nächste große Revolution wartet in den 80er Jahren: Der Computer wird zum Massengut in den Büroräumen.

All dies können Sie bei uns im Museum sehen. Wir haben einen schönen Querschnitt durch die Bürogeschichte mit zum Teil wirklich sehr ausgefallenen Objekten.

Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten über Pfingsten:

Sonntag, 15. Mai - geschlossen

Montag, 16. Mai - 14:30 bis 17:00 Uhr

Anhänge:
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Ei, Eier, Eierbecher

Ein Thron für das Ei

Wussten Sie, …..
dass ein Eierbecher lange Zeit ein Luxusgegenstand und ein Zeichen für gehobene Tischsitten war?eierbecher

dass die erste Erwähnung aus der Zeit des Römischen Reiches stammt? 

dass er dann lange Zeit vergessen war, bis er im 16. Jahrhundert wieder beim Adel aktuell wurde?. (Als aufwändig und luxuriös gearbeitete Gefäße dienten sie dem Hofadel als Geschirr fürs Frühstück. Die Eier wurden meist mit der Spitze nach oben in die goldenen, silbernen oder mit Halbedelsteinen besetzten Gefäße getan).

dass es seit das Porzellan erfunden wurde die Becher auch aus diesem Material gab? (Das machte sie auf Grund der Bedeutung des Porzellans anfangs sehr wertvoll.)

Heute gehören die Becher für die Eier selbstverständlich je nach individueller Vorliebe auf jeden Frühstückstisch. Die unterschiedlichen Formen und Materialien die es im Laufe der Zeit gab machen sie zu beliebten Sammlerobjekten.

Dieser Sammlerleidenschaft ist auch unsere Ausstellerin Gisela Ranzinger verfallen. Ihre Sammlung umfasst in der Zwischenzeit über 400 Eierbecher. Da sieht man Tiere, Lotusblüten, Kelche, abstrakte Eierbecher und, und, und. Auch das Material ist sehr verschieden: sei es Chrom, Porzellan, Holz oder Plastik.

Auf jeden Fall ist es wieder eine sehr interessante und lustige Ausstellung.
Auf Ihren Besuch vom 13. März bis 17. April 2016 freuen wir uns.

Die Ausstellungseröffnung findet am 13.03.2016 um 15:00 Uhr statt.

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